Happy New Twice

Bevor ich mit meinem ersten Blogbeitrag im neuen Jahr loslege möchte ich Euch allen ein fröhliches neues Jahr wünschen und ich hoffe Ihr seid alle gut reingerutscht.

Happy New Twice

Ich bin es auf jeden Fall – und das gleich zwei mal hintereinander, wie das geht fragt ihr Euch? Nun ja im letzten Blogbeitrag erwähnte ich ja wohin die Reise als nächstes gehen sollte – nämlich an die finnisch-schwedische Grenze, genauer gesagt nach
Tornio-Haparanda der Weltweit einzigen Zwillingsstadt die zu gleichen Teilen in zwei Staaten und zwei Zeitzonen liegt und somit die außergewöhnlichste Silvesterparty überhaupt bietet.

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Das Herz der Verbundenheit
mitten auf dem Grenzstreifen

Der Platz auf dem das ganze stattgefunden hat nennt sich Rajalla Pa Gransen und genau in der Mitte dieses Platzes befindet sich die Grenze. Symbolisiert wurde das ganze in der Silvesternacht durch ein Herz welches mitten auf der Grenzlinie platziert wurde und ebenfalls zu gleichen Teilen auf der finnischen und auf der schwedischen Seite stand.

Viel zu früh

Ich hab’s irgendwie nicht so mit Zeitumstellungen weswegen ich beim überfliegen des Flyers zur Silvesterparty auch völlig die Uhrzeiten vertauscht hatte, ich war ganze drei Stunden zu früh auf dem Platz wo die Party steigen sollte und wunderte mich wieso bis auf ein paar betrunkener Jugendlicher niemand sonst auf dem Platz stand und fürchtete dass das schon alles gewesen sein sollte. Ich nutzte die Zeit um mich ein wenig umzuschauen und ein Video für Instagram aufzunehmen.

Erst viel später bemerkte ich meinen Denkfehler doch dann wurde der Platz plötzlich rappelvoll und die Party ging los. Plötzlich war die Kälte vergessen man tanzte ausgelassen und wartete nur darauf das neue Jahr – zuerst auf der finnischen Seite – begrüßen zu können. Punkt 00:00 Uhr finnischer – also 23:00 schwedischer bzw mitteleuropäischer Zeit war es dann soweit das neue Jahr begann und wurde mit einem pompösen Feuerwerk begrüßt.

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Feuerwerk in Finnland                                        Feuerwerk in Schweden

Danach ging die Party wieder von vorne los, das Programm der letzten Stunde wiederholte sich bis um 00:00 Uhr schwedischer Zeit das Jahr noch einmal willkommen geheißen wurde.

Ich bin dafür natürlich symbolisch über die kleine Brücke rüber auf die schwedische Seite gelaufen um auch das richtige Feeling dafür zu kriegen.

Und was soll ich sagen – abgesehen davon das die Musik nicht so meins war, war es eine unglaublich interessante und zugleich inspirierende Silvesternacht.

In dieser Stadt ist zusammengewachsen was zusammengehört – über Grenzen jeglicher Art hinweg für ein gutes und friedliches Miteinander und so sollte es überall auf der Welt sein und nicht nur in dieser Stadt.

Sehr lustige Taxifahrt

So gegen halb zwei machte ich mich auf den Weg zum Taxistand um zurück zu meiner Unterkunft zu fahren. Und ich musste wieder eine gefühlte Ewigkeit in der Schlange stehen, wie auch schon in Helsinki am Bahnhof. Die Finnen mögen anscheinend zwei Dinge, Saunen und Schlange stehen. Als ich dann endlich an der Reihe war – schon halb erfroren. Kam ein junger etwas leicht angetrunkener Mann auf mich zu und fragte mich wo ich denn hin will. Da es unglaublich kalt war und ich die ganze Nacht mit meinem Smartphone Fotos gemacht hatte, gab es wegen Unterkülung ständig den Geist auf. Trotzdem schaffte ich es irgendwie ihm zu zeigen wo ich hin muss ( man muss dazu sagen der Name der Straße in welcher meine Unterkunft war ist absolut unaussprechlich für Nicht-Finnen ) und welch glückliche Fügung die Jungs mussten in die selbe Richtung und so entschlossen wir uns, uns ein Großraumtaxi zu teilen.

Große Überraschung

Wir hatten echt viel Spaß auf der ca. 20 minütigen Fahrt und haben uns super verstanden, nachdem ich an meiner Unterkunft ankam und sah das der Taxameter erwartungsgemäß (unfassbar unverschämte) 35€ anzeigte, wollte ich meinen Teil dazu beisteuern. Doch zu meiner großen Verwunderung entschieden sich die Jungs dazu mich einzuladen und bestanden darauf die komplette Rechnung zu übernehmen.

Da ich wusste das ich am nächsten Morgen die selbe Strecke wieder fahren musste nahm ich das Angebot dankend an, verabschiedete mich von der lustigen Truppe und ging ins Haus.

Abschied von Finnland

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Anzeigetafel am Busbahnhof

Gegen 9 Uhr stand ich auf, packte meine restlichen Sachen zusammen, trank meinen Kaffe und verabschiedete mich von Tuula und ihrer Familie die am Abend zuvor angereist war und fuhr mit dem Taxi zum Busbahnhof nach Haparanda – auf die schwedische Seite. Und auch hier habe ich wieder einen Denkfehler gemacht und bin zu früh da gewesen, was in dem Fall aber nicht schlimm war da ich so genug Zeit hatte bis mein Bus nach Lumea kam den ich zum Glück – dank Interrailticket gratis nutzen durfte.

Vielen Dank an dieser Stelle an rail.cc durch die Jungs habe ich das überhaupt erst erfahren sonst hätte ich womöglich noch über 30€ für ein Ticket bezahlt welches ich gar nicht gebraucht hätte.

Nun bin ich in Schweden – eine Woche voller Abenteuer, neuer Menschen und Eindrücke kann kommen, ich bin bereit.

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Busstation in Lumea

Bis dann
Euer Amar

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