Oslo – Göteborg – Malmö – Drei Städte die unterschiedlicher nicht sein könnten!

Hallo zusammen,

ich war die letzten Tage an drei verschiedenen Orten und komischerweise hatte ich an keinem dieser Orte normal funktionierendes Internet. Dürfte im 21. Jahrhundert eigentlich nicht so schwer sein möchte man meinen aber tja – falsch gedacht!

Nun ja jetzt bin ich ja wieder da und möchte Euch erst einmal auf den aktuellen Stand bringen – ich bin mittlerweile in Dänemark angekommen und befinde mich nach einem kurzen Aufenthalt in Aalborg in Frederikshavn beinahe ganz im Norden von Dänemark – aber darüber schreibe ich die Tage noch einen Beitrag.

Schöne Hauptstadt

Hier und heute soll es um die letzten Tage gehen die ich in Norwegen sowie Schweden verbracht habe und ich würde sagen wir fangen an mit Oslo. Zu meiner großen Verwunderung kam ich diesmal pünktlich in Oslo an. Ich machte mich auf den Weg zu meiner Unterkunft die lt. Google Maps etwas außerhalb lag. Es war wirklich eine Qual die Unterkunft zu erreichen, überall lag Schnee, es wurde nicht richtig geräumt und stellenweise war es so glatt das ich mehrmals fast ausgerutscht wäre.

Hilfe ich komme nicht rein!

Als ich dann endlich vor der Unterkunft stand ging ich einmal ums Haus herum um an den Schlüssel zu gelangen, mein Airbnb-Host hatte mir diesbezüglich klare Anweisungen übermittelt und ich kam mir aber schon wieder vor wie so ein Einbrecher genau wie vor ein paar Tagen in Trondheim. Nachdem ich die Schlüssel gefunden hatte wollte ich die Eingangstür aufschließen – es funktionierte aber nicht! Ich habe es bestimmt 20 mal versucht und habe dann auch mehrfach versucht meinen Host telefonisch zu erreichen – leider ohne Erfolg! Ca. 1 Stunde später rief sie mich zum Glück zurück und ich habe dann die Tür endlich aufgekriegt. Völlig verfroren betrat ich das Haus und machte es mir erstmal bequem. Allerdings kam kurz danach das nächste Problem auf mich zu – Kaffee kochen! Versteht mich nicht falsch ich kann Kaffee kochen, zuhause koche ich Mokka ich weiß aber auch wie eine Filterkaffeemaschine funktioniert. Allerdings hatte ich es hier mit etwas zu tun was ich vorher noch nie gesehen habe. Eine Art Espresso Kaffekanne die mit Unterdruck funktioniert. Ich habe leider vergessen das Teil zu fotografieren sonst würde ich es Euch hier zeigen. Aber dank diesem Video habe ich dann herausgefunden wie die Zubereitung funktioniert und konnte dann nach einer gefühlten Ewigkeit endlich einen leckeren Kaffee genießen.

Fjordrundfahrt – brrrr war das kalt.

An dem Abend ging nicht mehr viel und ich bin zu Bett.

Am nächsten Morgen machte ich mich früh auf dem Weg zum Hafen um die Fjordrundfahrt mitzumachen, man sagte mir zwar in Bergen das diese nicht so schön ist wie dort, ich wollte es aber trotzdem mal ausprobieren. Nachdem ich an Bord gegangen war suchte ich einen geeigneten Platz für eine Timelapseaufnahme der Rundfahrt, den Platz den ich ergattern konnte fand ich etwas suboptimal – den besten Platz konnte sich ein Typ sichern der seine GoPro mit einem Gorillapod an einen Mast fixiert hat, das ganze sah ziemlich unstabil aus aber es hielt bombenfest. Mein Smartphone hielt aufgrund der Kälte leider nur 1 Stunde und nicht die vollen 2 durch. Meine neue Powerbank hat sogar komplett den Geist aufgegeben und ist hinüber – na toll 50€ einfach dahin! Nichts destotrotz kann sich die Aufnahme durchaus sehen lassen und Ihr könnt sie auch auf meinem Instagramaccount begutachten – folgt mir da falls ihr es noch nicht tut :).

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Das Schiff

Nach der Fjordtour war ich komplett durchgefroren weswegen ich mir auch erstmal einen warmen Platz suchte an dem ich mich aufwärmen konnte – danach erkundete ich noch ein wenig die Stadt schoss so gut es ging noch ein paar Fotos und ging am späten Nachmittag zurück zu meiner Unterkunft , denn am nächsten Tag sollte es ja schon wieder weitergehen – nämlich nach Göteborg.

Zurück nach Schweden

Mit dem Zug ging es am nächsten Tag weiter nach Göteborg, nach knapp 3,5 Stunden erreichte ich mein Ziel. Diesmal sogar ohne jegliche Grenzkontrolle – denn die Grenzbeamten sind einfach nur kurz durch den Zug gegangen haben aber keine Passagiere kontrolliert.

Nach einem leckeren Essen machte ich mich auf den Weg zu meinem nächsten Airbnb-Host bei dieser Frau war ich mir Anfangs etwas unsicher denn sie hatte keinerlei Bewertungen in Ihrem Profil und als ich dann vor ihrem Wohnhaus ankam, sie anrief und ein Mann ans Telefon ging wurde mir ganz mulmig. Dieses Gefühl löste sich aber sofort in Luft auf als ich die beiden sah – ein junges Ehepaar mit einem kleinen achtmonatigen Sohn der mich sofort in seinen Bann zog. Kaum hatten wir uns gesehen lächelte er mich an (Kinder lieben mich einfach) und wollte gar nicht von mir weg. Ich spielte mit ihm bis es Schlafenszeit war und ging nach einer kurzen Einkaufstour im Supermarkt und anschließendem Abendessen, selbst schlafen.

Frühstück gab es diesmal in einem dieser Espressohäuser die es in Skandinavien mindestens so oft wie Starbucks gibt – die Qualität ist spitze und der Preis ist auch noch vertretbar (also das genaue Gegenteil von Starbucks).

Die Stadt an sich ist wirklich schön allerdings ist es dort in den Wintermonaten extrem windig und kalt was einen Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten zu einer Tortur macht. Am Hafen etwa entlang zu spazieren um die Schiffe zu begutachten ist so gut wie unmöglich weil man das Gefühl hat man friert fest. Mir fehlt Lappland und der trockene Winter mit viel Schnee und Windstille – das war schön.

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Frühstückszeit 🙂

Aus diesem Grund bin ich dann auch in den botanischen Garten „geflohen“ weil ich die Hoffnung hatte das es dort nicht so kalt ist. Aber Pustekuchen! Es war kalt sogar sehr kalt, trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen einige schöne Fotos zu schießen die Ihr alle auf meinem Instagramaccount begutachten könnt – die sind wirklich schön geworden. Als ich am Ende des Gartens das Restaurant erreichte war es tatsächlich auch schon wieder Zeit zum Mittagessen – mein Magen knurrte nämlich schon, keine Ahnung ob es die frische Luft war oder was anderes aber ich hatte richtig Hunger auf einmal. Es gab mal wieder Fisch – und was für einen! Unfassbar leckeres Essen zu einem guten Preis, ich kann diesen Platz wirklich guten Gewissens weiterempfehlen.

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So lecker 🙂

Gestärkt durch das tolle Essen wollte ich es dann doch noch mal wagen und einen Spaziergang durch die Stadt machen um das ein oder andere schöne Foto zu schießen – und auch diese könnt Ihr auf meinem Instagramaccount sehen.

Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück in die Unterkunft wo mein neuer kleiner Freund wieder auf mich wartete und mich freudestrahlend empfing. Also spielten wir wieder ein wenig zusammen bis ich mich dann ins Bett verabschiedete – so durchgefroren und müde wie ich war sicherlich nicht die schlechteste Idee.

Was für eine Entäuschung

Am nächsten Morgen war ich schon sehr früh wach, ich konnte die Nacht davor auch kaum schlafen – ich weiß nicht wieso! Ganze 4 Stunden hatte ich nur geschlafen als mich der Wecker um 6 Uhr aus dem Bett klingelte – denn schließlich wollte ich so früh wie möglich in Malmö sein und dann von dort aus am selben Tag weiter nach Aaalborg in Dänemark reisen um ein wenig Zeit aufzuholen. Das war die beste Entscheidung auf meiner Reise bisher und ich sage Euch auch warum.

In Malmö war wieder Sightseeing angesagt und ich bin gleich zu Beginn prompt auf die Nase gefallen ich hatte im Vorfeld ein wenig recherchiert und bin auf einen Blogbeitrag gestoßen in dem eine Reisende über ihre Reise nach Göteborg berichtete, dort wurde ein Cafe empfohlen welches auf den Bildern auch sehr nett aussah sich aber als absoluter Reinfall entpuppte. Denn erstens ist das Personal überaus unfreundlich und zweitens der Kaffee abgestandener Filterkaffee aus der Kanne – wenigstens war der Kuchen gut.

Und auch die Stadt ist definitiv keine Schönheit, man könnte sie glatt mit Oulu vergleichen. Die ganze Stadt ist ein einziges Ghetto und auch die so stark angepriesene tolle Aussicht vom höchsten Stock der Unibibliothek aus besagtem Blogbeitrag ist nicht der Rede wert. Alles in allem war es eine gute Entscheidung meinen Airbnbstay zu canceln und gleich am selben Tag weiterzureisen.

Und da bin ich nun, fast am Ende meiner Reise angekommen, mittlerweile befinde ich mich in Frederikshavn in Dänemark, wie ich hierher gekommen bin und wo ich davor war das erfahrt Ihr in meinem nächsten Blogeintrag.

Bis dahin alles gute
Euer Amar

 

 

 

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