Wieder zu Hause – Zusammenfassung der letzten Tage meiner Reise

Hallo aus dem überraschend warmen Frankfurt.

Seit vorgestern bin ich nun wieder im Lande und es ist definitiv wieder Zeit für ein Update, ich hatte mir zwar am Anfang der Reise vorgenommen jeden Tag einen Blogeintrag zu verfassen aber das war einfach unmöglich. Ich habe trotzdem versucht Euch so gut es eben ging auf dem laufenden zu halten und ich denke das ist mir auch gelungen.

Die letzten Stationen auf meiner Reise hießen Esbjerg, Odense, Helsingör, Helsingborg und Kopenhagen.

Zuckersüße Überraschung

Um ehrlich zu sein hat mich Esbjerg nicht wirklich vom Hocker gehauen, allerdings habe ich die Gelegenheit genutzt und die Fähre nach Fano – eine kleine Insel vor Esbjerg genommen um mich dort ein wenig umzuschauen. Als ich von der Fähre runterging bildete ich mir ein Seehunde im Meer schwimmen zu sehen also ging ich schnellen Schrittes Richtung Promenade um mich davon zu überzeugen das meine Augen mir keinen Streich spielen.

Und ich hatte Recht, es war tatsächlich eine Gruppe Seehunde die dort ganz gechillt im Wasser plantschte, leider waren sie zu weit weg um ein wirklich gutes Bild von Ihnen machen zu können, der digitale Zoom meiner Smartphonekamera ist für so eine Entfernung einfach nicht ausgelegt.

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Seehunde vor der Küste von Fano

Nachdem ich das Foto geschossen hatte schaute ich mich noch ein wenig um, leider hatten alle Restaurants und sogar das Tourismusbüro geschlossen weswegen ich mich nach einem kurzen Spaziergang dazu entschloss die Insel wieder zu verlassen und meine Reise durch Dänemark fortzusetzen.

Mein nächstes Ziel hieß Odense und ich erspare Euch die Details denn die Stadt ist es einfach nicht Wert das über sie berichtet wird. So etwas hässliches habe ich seit Oulu nicht mehr gesehen und selbst Oulu war schön im Gegensatz zu dieser Provinzstadt die gerne eine Großstadtmetropole wäre.

Beste Unterkunft – super e

Nach dem wirklich entäuschenden Aufenthalt in Odense bin ich am nächsten Morgen gleich in den Zug nach Helsingör gestiegen einer der Orte den ich schon viel früher besuchen wollte und mich dann doch umentschieden hatte.

Spontan ohne wirklich genau hinzusehen und die Bewertungen zu checken organisierte ich mir eine Airbnbunterkunft.

Und ich hätte es nicht besser treffen können. Nur ca. 500 Meter vom Bahnhof entfernt befand sich mein neues Domizil auf Zeit und die junge Dame die mir das ganze vermietet hat war unglaublich nett. Ich war noch dazu ihr erster Gast. Sie gab mir Tipps wo ich am besten hingehen kann und was man auf jeden Fall sehen muss in Helsingör und das so detailiert wie es kein Touriguide je könnte. Locals sind eben die wahren Guides 🙂

Also ab zum Schloß Kromborg – welches leider geschlossen war und so konnte ich es nur aus der Ferne bewundern, das war aber auch sehr schön und imposant.

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Schloss Kronborg

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Stadt machte ich mich auf den Weg nach Schweden – genauer gesagt in die „Nachbarstadt“ Helsingborg, mit der Fähre dauert das ganze gerade mal 20 Minuten und mit meinem Interrailpass war die Fahrt auch noch umsonst – naja fast! Am Hafen von Helsingborg hat der Typ am Ticketschalter absolut keine Ahnung gehabt und ich musste um mitfahren zu dürfen ein Ticket in Höhe von 45SEK (4,80€) bezahlen obwohl diese Fähre in meinem Interrailticket inkludiert ist.
Ich nahm mir vor mich bei Scandlines zu beschweren habe es dann schließlich doch seinlassen, das wäre mir den Aufwand nicht wert gewesen.

Schweden lässt mich einfach nicht los

Und was soll ich sagen, ich war begeistert wieder in Schweden zu sein wenn auch nur für kurze Zeit. Dieses Land ist unglaublich, die Leute sind megafreundlich, alles ist so herrlich unkompliziert und es gibt unglaublich viel zu sehen.

Helsingborg hat viele schöne Gebäude, einen tollen Schloßplatz und ganz viel Wasser wo sich Fische, Enten etc aufhalten einfach nur wunderschön 🙂

Nach nur drei Stunden musste ich aber auch wieder zurück denn es wurde schon dunkel und ich war müde denn ich war den ganzen Tag unterwegs. Nach einer kurzen Diskussion mit einem uneinsichtigen Schaltermitarbeiter der Firma Scandlines kaufte ich Zähneknirschend das Ticket und fuhr zurück nach Helsingör.

Dort habe ich dann noch das köstlichste Abendessen seit langem gehabt und bin dann pappsatt zu meiner Unterkunft zurückgelaufen danach habe ich eigentlich nicht mehr viel gemacht.

Wucher at its best!

Der nächste Tag war mein vorletzter Reisetag und der sollte mich nach Kopenhagen führen. Mit dem Zug war ich in 45 Minuten da und erlebte das allererste mal seit ich in Skandinavien angekommen war den Kulturschock meines Lebens. Das Umfeld des Bahnhofs gleicht dem des Frankfurter Hauptbahnhofs. Es ist schmutzig, laut und du hörst ungefähr 100 verschiedene Sprachen die durcheinander gesprochen werden.

Mein Hotel das Hotel Loeven war ein absolutes Desaste, 75€ pro Nacht für ein kleines Dachgeschosszimmer in dem ein riesen Kühlschrank drinsteht den wirklich NIEMAND braucht. Wäre das Zimmer nicht so schweineteuer würde man eiskalt denken es handelt sich um ein Lowbudgethotel.

Kopenhagen selber ist leider auch keine wirkliche Schönheit und bietet bis auf den Nyhavn und die kleine Meerjungfraustatue nicht wirklich viel sehenswertes.
Schade – ich habe mir den Abschluss meiner Reise definitiv nicht so vorgestellt.

Die Familytime mit meiner Cousine ihrem Mann und ihren Kindern entschädigte mich aber vollends.

Ja und das wars eigentlich auch schon. Ich werde – je nachdem wie ich es zeitlich hinbekomme, in den nächsten Tagen mal ein ausführlicheres Fazit zu meiner Reise verfassen sowie eine Packliste online stellen mit Dingen die man unbedingt auf so einer Reise mitführen sollte.

Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit und dass Ihr mich auf meiner Interrailreise begleitet habt, sei es hier auf dem Blog oder auf Instagram. Es werden natürlich noch weitere Blogeinträge folgen, auch zu anderen Themen. Ich würde mich freuen wenn Ihr mir auch weiterhin treu bleiben würdet.

Bis dann
Euer Amar

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